Boys do cry! Caring-masculinities praxisnah

Graphik eines Superheldens mit Besen in der Halt. Er versucht ein Herz zu erreichen.

Gewalt auf dem Schulhof, Incels, manosphere?

Mit Jungs* wird meist dann erst gearbeitet, wenn sie Probleme bereiten.

Doch wie können wir sie von klein auf darin unterstützen fürsorgliche und empathische Menschen zu werden?

Bereiten Dir Jungs* aus deiner Schule oder Gruppe Sorgen? Willst du sie darin unterstützen empathische, fürsorgliche und starke Menschen zu werden? Willst du ihnen helfen friedvolle und beziehungsorientierte Vorbilder zu finden?

Caring-masculinities von Anfang an.

„Caring masculinities“1 umschreibt beziehungsorientierte Formen von Männlichkeit. Stärke wird hier nicht im Sinne von Dominanz begriffen, sondern im selbstbewussten Umgang mit seinen eigenen Gefühlen und einfühlsamen Umgang mit Anderen.

Zentral für die Herausbildung von „caring masculinities“ sind Care-Kompetenzen. Das sind Fähigkeiten, die ich benötige, um mich gut um andere und um mich selbst zu kümmern. Grundsteine hierfür werden bereits in der frühen Kindheit gelegt.

„Caring-masculinities“ in pädagogischen Einrichtungen verankern.

Sorge-Kompetenzen müssen Bestandteil unseres Bildungssystems werden. Weil individuelle Lösungen keine Antworten auf ein strukturelles Problem sind.

In dieser Bildungsreihe wird nicht nur die geschlechtersensible Haltung von pädagogischen Führungs- und Fachkräften geschult. Es werden auch Maßnahmen und Methoden zur strukturellen Verankerung von „caring masculinities“ und Gendersensibilität in pädagogischen Einrichtungen erarbeitet (Fokus: Kindergarten, Volksschule, sozialpädagogische Wohngemeinschaften).

Weil Buben das Recht haben, stark UND fürsorglich zu sein!

Wir gestalten Bildung gemeinsam um.

Die Bildungsreihe „Boys do cry! Caring masculinity praxisnah“ besteht aus 3 Teilen:

  • Führungskräftetraining
  • Fachkräfteseminar
  • Anpassung/Überarbeitung Deines pädagogischen Konzeptes (in Hinblick auf „caring masculinity“)

Damit ist Deine pädagogische Einrichtung bestens für die Förderung „fürsorglicher starker Kinder“ gerüstet. Alle Angebote sind auch separat buchbar.

Dieses Training richtet sich an Führungskräfte, die „caring masculinities“, neue Rollenbilder und mehr Gendersensibilität strukturell in ihre pädagogische Einrichtung verankern wollen.
Dieses Seminar richtet sich an pädagogische Fachkräfte, die ihre gendersensible Haltung professionalisieren und Methoden zur Förderung von „caring masculinities“ und zur Förderung neuer Rollenbilder erlernen wollen.

Du bist interessierst und möchtest mehr Infos erhalten?

Du möchtest buchen?

  1. Elliott, Karla (2016): Caring masculinities: Theorizing an emerging concept, in: Men and Masculinities, Jg. 19, Nr. 3, S. 240–259. ↩︎